Q: Was ist die Wireless User Group Niederrhein?
A: Wir sind eine Art Interessengemeinschaft zum Thema Funknetzwerke
Q: Wer seid ihr?
A: DocX, SukkubA, PyLon, Harald, Stefan, ThomasBayen, Tom, DaN, Sascha, Christian, Dirk
Q: Wann und wo trefft ihr euch immer?
A: Unser nächstes Treffen findet am 18. September ab 19 Uhr im "Cafe Lindenstraße" in Krefeld statt. Wegbeschreibung gibt es [hier].
Q: Wo sind bisher Netzknoten geplant bzw. möglich?
A: Wer einen Standort anbietet (z.B. in seinem Haus), kann sich in die [Knotenliste] eintragen!
Q: Wie weit dürfen Knoten entfernt sein, damit man sie vernetzen kann?
A: Also mit LucenT / OrinocO Funkkarten ist eine Reichtweite ca. 8km möglich. Es soll auch schon eine größere Entfernung geschafft worden sein zu überbrücken.
Die maximale Reichweite ist eh nur ein fiktiver Wert. Hier eine Liste von Faktoren die eine wichtige Rolle spielen:
* Freiraumdämpfung
* Antennengewinn
* Sendeleistung
* Empfängerrauschzahl
* Empfängerbandbreite
* Verluste durch das Kabel des Pigtails
* Umgebungstemperatur
* Erdkümmung
* Atmosphärische Berechnungen
Antennen für "sehr kurze" Verbindungen bis ca. 400 Meter
Alle LucenT / OrinocO Karten werden mit einer internen Antenne ausgeliefert. Diese Antenne ist als kleiner Block sichtbar, der aus dem PC-Card Steckplatz "herausschaut". Ohne eine externe Zusatzantenne können bis ca. 400 Meter mit 2 Mbps bei Sichtverbindung und ca. 40 Meter ohne Sicht bzw. ca. 150 Meter mit 11 Mbps bei Sicht und ca. 25 Meter ohne Sicht überbrückt werden. Durch Einsatz einer kleinen Indoor "Range Extender" Stabantenne, die incl. dem 1.5 Meter Anschlußkabel ca. 2 dBi Verstärkung hat, werden die Entfernungen um ca. 50% gesteigert. Da die Antenne meistens aber auch deutlich besser platziert werden kann als die internen Kartenantennen, sind die Reichweitenvorteile in der Praxis deutlich größer. Auch zur Kopplung von Netzwerken können die Indoor Antennen genutzt werden, wenn die Entfernungen entsprechend gering sind. Eine Anbindung "über eine Straße" kann zum Beispiel mit 2 Remote Routern und Indoor Antennen realisiert werden. Optimal für diesen Zweck ist die flache Patch / Fensterantenne, die einfach in ein Fenster geklebt wird und mit 90 Grad vertikaler und horizontaler Abstrahlung "nach vorne" im Gegensatz zur Indoor Antenne auch kleinere Höhenunterschiede problemlos überbrückt!
Q: Welche Hardware empfiehlt sich für einen Knoten- oder einen Clientrechner?
A: Sollen zum Beispiel in einer ISP Anwendung mehrere Netzwerke oder Systeme in der Umgebung versorgt werden, so können Rundstrahlantennen oder Sekorantennen eingesetzt werden. Bei Nutzung von LucenT / OrinocO Hardware kommen in Europa die Omni 7 dBi bzw. die "Wide Angel" 12 dBi Antennen in Frage. Die Omni Antenne versorgt kleinere Gebiete mit begrenzter Nutzerzahl (ca. 3 km Sicht bzw. 500 Meter / 1 km mit reduzierter Sich mit maximal ca. 20 Verbindungen) preiswert. Die Clients sollten Antennen auf etwa gleicher Höhe bekommen und können ebenfalls mit Omni 7 Antennen bei geringeren Entfernungen bzw. mit YAGI Antennen bei großen Entfernungen mit Sichtverbindung ausgestattet werden. Die 120 Grad Wide Angel Antenne hat den Vorteil, daß sie von einem höheren Installationspunkt in den Sektor gekippt werden kann und bei etwas größerer Reichweite durch die Einteilung in 3-4 Sektoren mehr Clients versorgt. Wird die Wide Angel Antenne gekippt, so sollte in der Regel die YAGI Antenne auf der Client Seite eingesetzt werden, da auch diese Antenne dann auf den zentralen Punkt auszurichten ist.
Q: Wie muss Platzierung und Ausrichtung von Antennen aussehen?
A: Für die erfolgreiche Funkvernetzung ist die Auswahl, Installation und Ausrichtung der Antennen wichtigste Vorraussetzung. Auch bei der Überbrückung geringer Entfernungen kann die Verbindung bei fehlerhafter Antenneninstallation unzuverlässig oder auch gar nicht funktionieren. Ein wichtiger Punkt, der oft nicht bedacht wird, ist die geringe vertikale Abstrahlung vieler Antennen, die meistens im Bereich um die 10 Grad liegt. Auf kurze Entfernungen ist es daher ohne Kippen der Antennen sogar oft nicht möglich, ein Stockwert problemlos zu überbrücken. Die Idee, einen hohen zentralen Punkt mit einer Rundstrahlantenne zu versehen und dann Clients in der Umgebung mit einer Richtfunkantenne auf diesen Punkt auszurichten, funktioniert nicht, da alle niederigeren Punkt auch bei freier Sicht im Funkschatten der Rundstrahlantenne liegen. Hier bieten Sektorantennen eine professionelle Lösung, da diese in den Sektor gekippt werden können. Bei der Installation insbesondere von Rundstrahlantennen ist darauf zu achten, daß sich auch in den Umgebung der Antennen möglichst wenige Hindernisse befinden. Der Aufbau der Funkwellen wird auch durch Hindernisse unter der Antenne bzw. in Bereichen, die nicht versorgt werden sollen behindert (Fresnel Zone). So sollte eine Omni Antenne nicht direkt auf einem Flachdach bzw. an einer Mauer befestigt werden. Optimal ist die Installation an einem (auch kurzen) Mast. Bei der Überbrückung größerer Entfernung insbesondere mit Richtfunkantennen oder bei Aufbau eines Sektorkreises empfiehlt sich auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit professionellen Antennenbauern, die entsprechende Erfahrung und auch Meßgeräte haben. Die Einrichtung einer Richtfunkstrecke mit 2 YAGI Antennen kann auch auf kurzen Entfernungen ansonsten schon problematisch sein.
Q: Was muss ich beachten bei der Nutzung einer roten oder schwarzen LucenT / OrinocO Karte
A: In Europa (ETSI) ist die zugelassene maximale Ausgangsleistung "an der Antenne" deutlich geringer als zum Beispiel in den USA. Als "Faustregel" kann man rechnen: Leistung der Funkkarte + Verstärkung der Antenne - Verlust von Kabel, Adapter und Blitzschutz < 20 dBi zugelassene Leistung. Die normale "schwarze" Funkkarte hat eine Ausgangsleistung von 15 dBm und die "rote" Funkkarte von 8 dBm. Entsprechend ist eine Kombination der schwarzen Karte mit einer Omni 7 Antenne zugelassen und die Yagi 14 dBi Antenne nur mit einer "roten" Karte. In der Kombination Omni 7 + schwarze 15 dBm Karte und Yagi 14 + rote 8 dBm Karte muß jeweils ein Antennenkabel mit mindestens 4 dBi Verlust eingesetzt werden, damit auch unter Beachtung möglicher Abweichung die maximale Ausgangsleistung nicht überschritten wird. Technisch ist es natürlich auch möglich, eine YAGI 14 Antenne an der schwarzen bzw. eine Omni 7 an einer roten Karte zu betreiben. Allerdings ist die erste Variante in Europa nicht zugelassen und bei der zweiten Variante verschenkt man Leistung und Geld, da die rote Karte deutlich teurer ist als die schwarze Karte, die in größeren Stückzahlen gebaut wird. Die europäische Vorschrift für ISM-Geräte schreibt vor, das die effektive abgestrahlte Leistung nicht > 100 mW sein darf
Q: Was sagt die RegTP zu eurem Projekt?
A: Also, wir wollen ja ein Funknetzwerk betreiben welches die Grenzen eines Grundstückes überschreitet (es soll ja mehrere Knotenpunkte in KR geben) und öffentliche Telekommunikationsdienstleistungen anbietet (wir bieten ja einen Zugang zum Internet an), MÜSSEN wir eine Telekommunikationlizenz der Klasse 3 haben nach § 6 TKG. Diese Lizenzs ist in Mainz zu beantragen. Aber an dieser Aussage darf gezweifelt werden. In den Begriffsbestimmungen zum Telekommunikationsgesetz heißt es:
<schnipp>
18. sind "Telekommunikationsdienstleistungen" das gewerbliche Angebot von Telekommunikation einschließlich des Angebots von Übertragungswegen für Dritte,
19. sind "Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit" das gewerbliche Angebot von Telekommunikation einschließlich des Angebots von Übertragungswegen für beliebige natürliche oder juristische Personen und nicht lediglich für die Teilnehmer geschlossener Benutzergruppen.
<schnapp>
Nach dieser Definition und nach meinem Verständnis fällt unser Projekt demnach nicht unter den Regelungsbereich der Lizenzordnung. Die Funkanbindung wird von uns selbst untereinander realisiert und nicht für die Öffentlichkeit. Wir währen ja eine geschlossende Benutzergruppe (gBG). Als Verein, müßten Satzungsgemäß juristische Personen von der Mitgliedschaft ausgeschliessen. Es aber eine Auslegungssache, und die RegTP macht UNS die Vorschriften. Fest steht auf jeden Fall, das wir Funkübertragungswege im 2,4 GHz Bereich verwenden wollen. Diese Frequenznutzung wird in Deutschland auch als "Funkanlage für die Breitbandübertragung im Frequenzbereich 2400 - 2483,5 MHz" bezeichnet, und können von jedermann auf der Grundlage der "Allgemeinen Frequenzzuteilung" betrieben werden. Innerhalb der 43 CEPT-Länder (CEPT: Europäische Konferenz der Verwaltung für Post und Telekommunikation) ist die Bezeichnung RLAN (Radio Local Area Network) üblich. Die von uns eingesetzten _Funkgeräte_ müssen in Deutschland nach der Zulassungsvorschrift "BAPT 222 ZV 126" zugelassen und entsprechend gekennzeichnet sein. Diese Zulassungsvorschrift ist auf der Basis des Europäischen Standarts "ETS 300 328" erstellt worden. Das bedeutet, selbstgebaute Antennen dürfen offiziel nur einsetzen werden, wenn diese eine Zulassung bekommen haben. An die Frequenzzuteilung sind auch noch zusätzliche Bedingungen geknüpft. Zum Beispiel bei grundstücküberschreitende Übertragungswege, Sprachübertragung ist nicht gestattet und die maximale Strahlungsleistung beträgt 100 mW (EIRP).
Q: Trefft ihr euch ab und zu auch mal in RealLife??
A: Ja, wir treffen uns einmal im Monat im Cafe Lindenstraße in Krefeld. Der genaue Termin ist immer unter WuGN zu finden.
Q: Im Zusammenhang mit WirelessLan? habe ich schon öfters von BridGes gehört, was ist das genau?
A: BridGes nehmen die komplette Datenpakete entgegen und senden diese auf die an sie angeschlossenen Netze. Es werden also Pakete, die aus dem Kabelgebundenen Netz ankommen, an die Systeme im WLan weiter geleitet und umgekehrt. Prinzipell sind also Brides nicht mehr als ein kleiner Rechner mit mehreren Netzkarten. Auf diese Weise umgehen sie die Begrenzungen der Konfigurationsregeln für Laufzeiten und Collisionen. Ein sipmler AccessPoint wird oft auch als Bridge bezeichnet.
Q: Was bedeutet WeP?
A: WEP steht für Wired Equivalent Privacy. Mit WeP kann der Datenverkehr des Funknetzwerkes verschlüsselt werden. Die Verschlüsselung erfolgt über 40-Bit-Schlüssel oder 104-Bit-Schlüssel. So genannte "silbernen" Karten beherschen 40-Bit Verschlüsselung, die "goldenen" 40-Bit und 104-Bit Verschlüsselung.
Q: Wofür steht der Begriff WiFi ?
A: WiFi [Wireless Fidelity] ist ein Begriff für die WLan-Norm 802.11b
Q: Was ist ein AccessPoint ?
A: Ein Access Point ist eine Art Basisstation. Man könnte ihn auch als Relaisstation bezeichnen, da jedeglich eine Verbindung zwischen Client und Access Point bestehen muss, um mit anderen Clients Datenpackete austauschen zu können. Durch gezieltes plazieren der APs kann die Recihweite des Funknetzes vergößert werden. Aber alle an einem Access Point "angeschlossenden" drahtlosen Stationen die Bandbreite teilen sich die Bandbreite. Das Medium Funk arbeitet wir ein HUB.
Q: Welche Übertragungsraten erreiche ich im WLan ?
A: Der jetzt aktuelle Standart IEEE 802.11b überträgt Brutto bis zu 11 MBit/s, netto fällt aber für die Anwender die Hälfte, bis zu 600KByte/s ab. Durch Aktivierung der Verschlüsselungstechnik WeP wird ein Overhead erzeugt, der gegenüber Klartextübertragung die Übertragungsrate runter drückt. Vom Protokoll her sind das bei langen Frames höchstes 3%, um das die zusätzlichen WEP-Daten den Frame verlängern.
Q: Eine SSiD, was ist das nun schon wieder ?
A: SSID ist die Abkürzung für Service Set IDentification. WLan-Clients nutzen die SSID um sich in eine Funkzelle einzubuchen. Die SSID ist frei wählbar.
Q: AdHoc, was bedeutet das ?
A: Unter Ad-hoc versteht man die direkte Client-to-Client Vernetzung. Es ist kein AccessPoint vorhanden. Um dieses Verfahren zu nutzen, ist der Ad-hoc-Modus in der Client-Software zu aktivieren. Damit alle Clients miteinander Daten austauschen können, müssen diese sich gegenseitig "hören" können. Das kann unter Umständen die Reichweite des Netzes verkleinern.
Q: In meiner unmittelbaren Nachbarschaft gibt es mehrere Funknetzwerke neben meinem, kann es sein das diese sich gegenseitig stören ?
A: JA! Die hierzulande reservierten Frequenzen sind auf 13 Kanäle aufgeteilt. Da die Signale pro Kanal extrem breit sind, kann man nur vier unabhängige WLans an einem Standort störungsfrei betreiben.
Q: Welche Reichweiten kann ich beim Einsatz von Orinoco Antennen erreichen ?
A: Funkreichweiten bei verschiedenen Antennen Kombinationen
YAGI 14 dBi, "rote" Karte, Kabel mind.4 dB | 1 Mbps - 7.1 km | 2 Mbps - 5.0 km | 5.5 Mbps - 3.5 km | 11 Mbps - 2.5 km
WA 12 dBi, "rote Karte", Kabel mind.2 dBi | 1 Mbps - 6.3 km | 2 Mbps - 4.7 km | 5.5 Mbps - 3.3 km| 11 Mbps - 2.3 km
Omni 7 dBi, "schwarze Karte", Kabel mind. 4d Bi | 1 Mbps - 5.2 km | 2 Mbps - 3.7 km | 5.5 Mbps - 2.6 km | 11 Mbps - 1.9 km
Q: Wie muss die Config aussehen damit ich einen Host AccessPoint bei mir zu Hause betreiben kann?
A: Irgendso ein netter Nerd hat eine gute Anleitung in unseren WiKi gehackt. Sie ist unter WaveLan/ConfigHostAP verfügbar.
Q: In welchem Bereich liegt der nutzbare Frequenzraum?
A: Der Nutzbare Frequenzraum geht von 2400 bis 2483 MHz und ist in 13 DSSS-Kanäle eingeteilt. Jeder Kanal hat eine Bandbreite von 22 MHz, so dass im ISM-Frequenzband maximal drei voneinander unabhängige Kanäle möglich sind. Es sind nicht alle Kanäle in allen Länder nutzbar.
Q: Was ist nötig damit ich meine ELSA AirLancer MC-11 unter Linux benutzen kann?
A: Eine gute Anleitung zum einrichten von WaveLan unter LinuX für Karten die einen ORiNOCO? / Hermes Chipsatz haben ist hier [verfügbar]
Q: Wieso kann ich meine ORiNOCO?-Karte nicht in den Monitor Mode setzen ?
A: Wenn ein Patch eingespielt wird, kann läst sich die Karte auch in den Monitor-Mode setzen. Eine Anleitung dafür gibt es [hier].
Q: Was bedeutet dB?
A: Die Sendeleistung der WLAN-Karten und Access-Points wird im logarithmischen Maß dBm (Ausgangsleistung bezogen auf ein Milliwatt) angegeben.
Q: Wie man die Reichweite von WLAN-Netzen erhöhen?
A: Für die verschiedenen Einsatzgebiete gibt es unterschiedliche Antennenarten, die sich in der Bauform, Leistung und Richtwirkung unterscheiden: Yagi-Antennen und Parabolspiegel, Sektorantennen (Patchantennen) oder günstige Kleinantennen wie Wurf- und Standantennen, die vor allem in kleineren Büros zum Einsatz kommen. Da Wände und Einrichtung stark dämpfend wirken, verringern Büroumgebungen mit vielen Ecken und Winkeln die Reichweite von WLANs von rund 300 Metern auf nur noch 30 oder weniger Meter. Zur Versorgung von Bürohäusern setzt man daher zumeist mehrere untereinander vernetzte Access-Points (Basisstationen) ein, sodass sich mobile Arbeitsstationen, ähnlich wie bei Mobilfunknetzen, immer im Versorgungsbereich einer Basisstation befinden und zwischen diesen wandern können (Roaming). Doch Basisstationen sind recht teuer und benötigen Strom- und Netzwerkanschlüsse. Oft ist es klüger, bessere Antennen mit größerer Reichweite zu verwenden - so erhöht man die Flächendeckung einzelner Funkzellen und senkt die Zahl der benötigten Basisstationen. Wenn weniger Access- Points zur Verfügung stehen, sinkt allerdings auch die Zahl der gleichzeitig versorgbaren mobilen Stationen, da jede Basisstation nur eine begrenzte Anzahl von Funkkanälen bietet (wenn keine Frequenz gestört ist, bis zu dreizehn).
Q: Was sollte ich wissen im Bezug auf Pigtails?
A: Jeder Stecker und jedes Stück Kabel dämpft das Hochfrequenzsignal, daher sollte man hochwertige Koax-Kabel mit passender Impedanz (50 Ohm) wählen und das Antennenkabel generell so kurz wie irgend möglich halten. Auch der Durchmesser spielt eine große Rolle: Je dicker das Kabel, desto geringer ist typischerweise die Dämpfung.
Q: Wie errechne ich die abgestrahlte Leistung meiner WLAN-Hardware?
A: Sendeleistung der WLAN-Karte minus Kabeldämpfung minus Dämpfung der Adapter und Stecker plus Antennengewinn. Das Ergebnis sollte kleiner/gleich 20 dBm sein. Wer sich nicht sicher ist, plant das Kabel entsprechend länger.
Q: Gibt es eigentlich eine deutschsprachige NewsGroup? zum Thema Wirless-LAN?
A: Ja es ist die news:de.comp.hardware.netzwerke.wireless
Q: Wie kann ich mein privates Funknetz sicherer machen ?
A: Coming soon!
Q: Welche Änderungen gibt es nun eigentlich bei Orinoco PCMCIA PC-Cards?
A: Für die "alten" 802.11b Karten mit HERMES- oder RUBY-Chipsatz gilt:
-> Die Silber-Karte ist abgekündigt -> Die Gold-Karte wird teurer
Nur diese Karten können noch in Access Points, Broadband Gateways und Outdoor-Routern betrieben werden! Treiber-Support gibt es weiterhin für DOS,95, 98, 98SE, ME, NT4, 2000, XP, CE 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 CE.NET, MacOS-9,Mac-OS-X und Linux. Diese Karten werden meisten mit dem Zusatz 'CLASSIC' vertrieben.
Es gibt neue 802.11b Client-Karten, allerdings mit ATHEROS-Chipsatz. Diese Karten sind nicht treiberkompatibel zu den CLASSIC-Karten! Die "neuen" Karten laufen in keinem Access Point, Broadband Gateway oder Outdoor Router mehr. Als Neuigkeit unterstützen diese Karten globales Roaming per 802.11d (wenn der Access Point diese Funktion anbietet). Die Karten werden wieder als Silber- (64 Bit WEP, kein externer Antennenanschluss) und Gold-Version (64 & 128 Bit WEP, mit ORiNOCO? MC-Antennenanschluss) verfügbar sein. Treiber sind derzeit nur für 98SE, ME, 2000, XP, CE 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 CE.NET verfügbar.
802.11 Combo- & Triband-Karten
Sind ab sofort als 802.11b/g oder 802.11a/b Combo- und als 802.11a/b/g Triband-Karten lieferbar. Auch hier kommt der ATHEROS-Chipsatz zum Einsatz. Alle Karten sind reine Client-Karten und können nicht in ORiNOCO? Access Points betrieben werden. Für diese benötigen Sie immer das entsprechende Access Point Upgrade-Kit für die gewünschte 802.11 Version (Verfügbar für AP-600 & AP-2x00). Es stehen jeweils Silber- und Gold-Versionen zur Verfügung die sich - je nach Version - unterscheiden. Alle ORiNOCO? 802.11a Karten für Europa unterstützen die 8 möglichen Channel im Lower- und Middle-Band und sind mit einer Sendeleistung von 60mWatt in Deutschland zugelassen. Im 802.11b Band liefern alle neuen 802.11b/g, a/b und a/b/g Karten deutlich mehr Leistung!